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... hört sich ja erstmal gut an, DNS over HTTPS, aber ... Firefox will dieses Feature in der nächsten Version 62 als Default-Option einführen. Das bedeutet, dass alle Namensauflösungen dieser Firefox-Sitzungzuerst mal an Cloudflare in den USA übermittelt werden. Der lokal eingestellte DNS-Server des Computers, auf dem Firefox läuft wird dazu übergangen. Man stelle sich vor, dass man per DNS ein paar Filter konfiguriert hat (z.B. Kinderschutzfilter per OpenDNS) und diese Einstellungen werden einfach umgangen... Das ist ein Feature, dass ich nicht brauche.

Konfiguration: Durch Einstellen von about:config kann man mit den Parametern:

network.trr.mode = 5

den Betrieb außer Kraft setzen.

Gerade lese ich, dass es eine (bis jetzt "geheime") API für Office 365 gibt. Diese API versetzt "Administratoren" in die Lage ganz dezidiert zu verfolgen, welche Aktivitäten bei der Anwendung eines Microsoft Office 365 Kontos stattgefunden haben. Hier gibt es ein kleines Youtube Video mit einer Übersicht über die bisherigen Erkenntnisse: https://www.youtube.com/watch?v=JhM9UteuJKc

Eine detaillierte Übersicht hat die Website "Crowdstrike" hier: https://www.crowdstrike.com/blog/hiding-in-plain-sight-using-the-office-365-activities-api-to-investigate-business-email-compromises/.

Auf jeder Zigarettenpackung steht heute ein Disclaimer, wie gefährlich rauchen ist. Solche Aufkleber bräuchte es m.E. nach auch für Software ...

 

Bei HP gibt es aktuell eine ziemlich große Sicherheitslücke. Wenn IIhr Drucker aus dem Internet erreichbar ist (wenn Sie z.B. die HP-Webprint-Dienst aktiviert haben), dann kann Ihr Drucker durch das Senden einer schadhaften Datei übernommen werden. Der Angreifer hat dann nicht nur einen Fuß in der Tür, sondern steht im Wohnzimmer. Betroffen sind ziemlich viele HP Inkjet-Drucker. HP berichtet hier über die Lücke: https://support.hp.com/us-en/document/c06097712

Sie sollten daher umgehend Ihr Gerät mit einer neuen Firmware ausstatten und prüfen, ob Sie wirklich die Webdruckdienste benötigen. Im Zweifel ist weniger Komfort mehr Sicherheit!

Wenn Sie auch davon genervt sind, dass ihr Browser einen erheblichen Teil seine Ladezeiten mit dem Laden von Werbung verplempert und dass Werbenetzwerke genaueste Verhaltensprofile von Ihnen bilden, dann sollten Sie mal den Brave-Browser ausprobieren. Dessen Idee besteht in einem Blocken von Werbung und der ananymisieren Ihrer Browsersession durch Nutzung von Tor Komponenten.

Auch interessant ist aber das Bezahl-Konzept von Brave, denn es ist nicht so, dass Brave ganz werbefrei wäre. Der Unterschied ist, dass quasi die Werbeeinnahmen zwischen Brave und dem Anwender geteilt werden. Man definiert dazu vorab bestimmte Interessengebietem für welche Werbung zugelassen wird. Alles anderes wird vom Browser geblockt.

Der USP (Unique Selling Point) des Modells: die Verteilung des Werbekuchens: Publisher erhalten 55 Prozent, 15 Prozent gehen an Brave, 15 Prozent an Werbepartner – und 15 Prozent an die Anwender. Die Anwender bekommen ihr Geld auf ein „Brave-Konto“.

Meine Meinung: Interessante Idee! Schauen Sie sich´s mal an, aber Vorsicht: Brave ist aktuell (09.07.2018) noch im BETA-Status.

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